MEA — Montauk Effect Architects ist ein Wiener Architekturbüro, gegründet von Arch. Dipl.-Ing. Michael Fiala, Architekt und Ziviltechniker. Seine über zwanzigjährige Praxis erstreckt sich über Einkaufszentren, Krankenhäuser, Hotels, Bürobauten und Wohnbau — von der Fassadenentwicklung für den Fischapark in Wiener Neustadt über die Ausführungsplanung des Landeskrankenhauses Klagenfurt bis zur Projektsteuerung beim Umbau des Wiener Handelsgerichts zum Mandarin Oriental Hotel. Seine Arbeit entstand in Zusammenarbeit mit international anerkannten Büros — darunter Dietmar Feichtinger Architectes und ArchitekturConsult. Den Namen und den konzeptuellen Ursprung des Büros bildet die Diplomarbeit „Montauk" (TU Wien, 2000–2003, mit Auszeichnung): der Versuch, Max Frischs gleichnamige Erzählung mittels eines eigens entwickelten, regelbasierten Verfahrens in Architektur zu übersetzen. 2006 und 2008 im Auswahlprozess bei Asymptote (New York) — 2006 für das Team des Projekts Perry Street vorgesehen, organisatorisch nicht zustande gekommen; Beleg einer langjährigen Nähe zur internationalen Avantgarde-Architektur.
MEA — Montauk Effect Architects is a Vienna-based architecture practice founded by Arch. Dipl.-Ing. Michael Fiala, architect and licensed civil engineer. His practice of more than twenty years spans shopping centres, hospitals, hotels, office buildings and housing — from façade development for the Fischapark shopping centre in Wiener Neustadt to execution planning for the Klagenfurt State Hospital and project management for the conversion of Vienna's former Commercial Court into the Mandarin Oriental Hotel. His work has been developed in collaboration with internationally recognised practices — including Dietmar Feichtinger Architectes and ArchitekturConsult. The office's name and conceptual origin lie in the diploma thesis 'Montauk' (TU Vienna, 2000–2003, awarded with distinction). Shortlisted by Asymptote (New York) in 2006 and 2008 — in 2006 slated for the Perry Street project team, which did not materialise for organisational reasons; evidence of a long-standing affinity with international avant-garde architecture.
wir bauen gerne
und wir glauben an das Reale.
aber wir glauben auch an das, was noch nicht ist.
wir übersetzen,
bevor wir entwerfen.
ein Text, ein Muster, ein Satzbau —
alles kann zu Raum werden.
wir sehen Architektur
als Gewebe, nicht als Block.
als etwas, das man webt, schneidet, zuschneidet, anpasst —
so wie ein Schnittmusterbogen aus Papier ein Kleidungsstück werden lässt.
wir kommen von zwei Küsten:
von Wien, wo wir gelernt haben,
und von jenem Ort namens Montauk,
wo eine Erzählung zum ersten Mal zu einer Form wurde.
wir glauben an Ruhe und an Tempo zugleich —
an eine Linie, die flach und gestreckt liegt und trotzdem Richtung hat.
wir haben Krankenhäuser gebaut,
in denen Menschen geboren werden,
und Fassaden entworfen, die ein Karomuster tragen,
weil auch ein Kleid eine Architektur ist.
wir glauben nicht an das große Wort vor der ersten Zeichnung.
wir beginnen klein, mit Präzision,
und lassen das Ganze daraus wachsen.
wir sind heute einer.
aber ein Büro ist ein Ort, kein Zustand —
und Orte werden größer, wenn andere dazukommen.
wir glauben an Handwerk und an Rechnung,
an das Wort ebenso wie an das Detail.
Architektur, für uns,
ist buchstäblich das, was der Name sagt:
literally architecture.